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Crailsheim 1913

Crailsheim hatte 1913  6 101 Einwohner
5178 waren evangelisch, 577 katholisch, 325 jüdisch,  21 sonstig
(Gerabronn hatte damals 1 508, Hall 9 321, Ellwangen 4 722 Einwohner.)

Crailsheim gehört seit 1810 zum Königreich Württemberg.
Regent  1913 war Wilhelm II (geb. 25.2.1848), der ab 1891 regierte.
Er war seit 1886 vermählt mit Charlotte (zu Schaumburg Lippe).

Die Währung war seit 1871 die Mark, die Maßeinheit der Meter.

Württemberg hatte 1913  2 437 574 Einwohner.

Das Land war eingeteilt in vier Landeswahlkreise:
Neckar-, Jagst-, Schwarzwald- und Donaukreis.

Bei der Landtagswahl 1912 zur zweiten von der Bevölkerung gewählten Kammer
entfielen auf die Parteien

Zentrum                                           26,8 Prozent           und  25 Sitze
Sozialdemokraten                            26,0                                17
Volkspartei                                      19,5                                19
Konservative/Bd.d. Landwirte        15,6                                20

  

Die erste Kammer war die der Landstände und die Mitglieder waren ernannt.
Ihr Präsident war Fürst zu Hohenlohe-Bartenstein und Jagstberg.

Die Regierung wurde vom König bestimmt.

Das
Kabinett hatte  6 Ministerien:
- Das Staatsministerium.  Staatsminister war Dr. Karl von Weizsäcker, dem auch die auswärtigen Angelegenheiten und die der königlichen Familie oblagen.

- Minister des Kriegswesens war General der Infanterie Otto von Marchtaler
- Minister des Inneren: Dr. Karl von Fleischhauer
- Justizminister: Dr. Friedrich von Schmidlin
- Finanzminister: Wilhelm von Geßler
- Minister des Schul- und Kirchenwesens:  Dr. Hermann von Habermas   


Bürgermeister in Crailsheim war seit 1911 der 1880 in Heutingsheim geborene Friedrich Fröhlich. 
Er wurde 1902 städtischer Beamter der Stadt Crailsheim.
1906 bis 1911 war er Beamter der Stadt Stuttgart.

Das Vermögen der Stadt bestand aus zahlreichen Grundstücken, Gebäuden und Wald. Es überstieg den Schuldenstand. Pachteinnahmen kamen u.a. vom Spitalsee, Stadtgütern, Grundstücken. Des weiteren gehörten Holz- und Lagerplätze, Steinbrüche, Lehmgruben, Eiskeller, Brunnen und Quellen dazu.




Notizen

Die neue Gewerbeschule wird eingeweiht.

In der Realschule werden Prüfungen eingeführt.

Es wird ein Stadtbauplan aufgestellt. (Der dann im Krieg nicht mehr zum Tragen kommt.)

 

Der israelitische Wohltätigkeitsverein feiert das 75jährige Bestehen.

In Berlin hat sich ein "Crailsheimer-Stammtisch" zusammengefunden. Er schickt aus seinen "Sitzungen" Berichte nach Crailsheim.

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