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Schul-Chronik:    
1933
Radikaler Umbau der Höheren Schulen, der auch die Crailsheimer Schule betrifft.
Realschule mit  Lateinabteilung wird  im Zuge einer allgemeinen Reform zur
„Oberschule für Jungen" verschmol­
zen. Die Schulzeit dieser Oberschulen wird von 9 auf 8 Jahre ver­kürzt. Neue Lehrpläne treten in Kraft: Englisch wird erste Fremd­sprache, ab 3. Klasse Latein zweite Fremdsprache.
Die Leibeserzie­
hung erhält 5 Wochenstunden. Für den Turnunterricht kann die Jahnhalle  des Turn- und Sportvereins genutzt werden.
Das Schuljahr beginnt nach Ostern.

1940
Es gibt jetzt eine 7. Klasse (gerechnet wird ab dem 1. Schuljahr nach Eintritt in die Oberschule, was nach Abschluss der 4. Volksschulklasse mit 10/11 Jahren und einer Aufnahmeprüfung erfolgte.)
Das Abitur ist nach wie vor nur in Schwäbisch Hall möglich. Was tägliche Bahnfahrt – oder Unterkunft in einer der  Haller Schüler-Pensionen bedeutete.

Der Unterricht im Krieg wurde mit zunehmendem Luftkrieg lückenhafter.
(Siehe
www.crailsheim-april1945.de)

Januar/Februar 1945
wurde das Gebäude als Reserve-Lazarett genutzt.
Schichtunterricht fand noch im lehrsaalartigen Zeichensaal statt.


Beim Fliegerangriff am 23. Februar 1945 wurde das Gebäude der Oberschule in der Schulstraße weitgehend und durch Artilleriebeschuss am 20. April 1945 gänzlich  zerstört.
Nach dem Angriff am 23. Februar 1945 fand kein Schulunterricht mehr statt.

Die Crailsheimer Schulraumsituation nach dem Krieg:
 Die Leonhard-Sachs-Schule, ein Stockwerk in der Spitalschule, das Mittelschulgebäude hinter der Johanneskirche, die katholische Schule hinter der Kirche in der Schillerstraße und der Schulsaal Hanke in der Grabenstraße standen zur Verfügung.

Am 1. Oktober 1945 konnten eingeschult werden:
Das galt für die schulpflichtigen Kinder (bis 14 Jahre) der Volks-, Mittel- und Oberschule.


Bürgermeister Gebhardt beauftragt Studienrat Fischer die Geschäfte der Oberschule zu führen, da sich Studiendirektor Sigle noch in Kriegsgefangen­schaft befindet. (Die Lehrer Fischer und Sigle werden von den Amerikanern dann jedoch wegen NSDAP-Mitgliedschaft  nicht zugelassen.) Die Verbindung mit Behörden stellt Studienrätin Dr. Walter auf verschiedenen Lastwagenfahrten nach Stutt­gart her.

Irgendwie schaffte man es, dass am 1. Oktober im ganzen Kreis die Schulen wieder beginnen konnten. Die Militärregierung hatte das u.a. dadurch unterstützt, dass die stationierten Truppen die Schulgebäude geräumt hatten.
Der Unterricht ist lückenhaft.
Ein Höhepunkt ist ab 1947 in der großen Pause die Schulspeisung!

1954

Die Schule ist jetzt mathematisch-naturwissenschaftliche Vollanstalt mit sprachlichem Zug.
Die Schule hat 17 Klassen.


18. Mai 1954: Der Crailsheimer Gemeinderat beschließt, der Oberschule den Namen
"Albert Schweitzer Gymnasium" zu verleihen. 

Stadt und Schule benutzen ab  jetzt den Namen.
Das Richtfest für den Neubau am 22. November1954  wird für das Albert Schweitzer Gymnasium gefeiert.

1956
Gene Janssen (16)  ist der erste Austausch-Schüler aus Worthigton.

Die Einordnung der Schule (Schulart-Bezeichnung) in das Württembergische Schulsystem ist jetzt "Mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium" (MN II).

Die Schule ist mehr Ascher als Schweitzer!
Dr. Ascher leitet die Schule bis 1962

1969: April  Partnerschaft mit Pamirs:


1970: Neue Klassenbezeichnungen: 5-13
Eine neue Schulordnung regelt das Mitbestimmungsrecht der Eltern.

 

1972:  September William (Bill)  Goff (Gastschüler aus Worthingtom 1960/61) wird Gastlehrer am ASG (bleibt es bis Sommer 1974)

1973
20. Februar: Der Erweiterungsbau feiert Richtfest.
18. Juli: Otto Burkhardt wird Leiter des ASG als Nachfolger von  Oberstudiendirektor Helmut Vock. Er ist der jüngste ASG- Leiter (Jahrgang 1927 ).
Oktober: Der ASG Erweiterungsbau wird übergeben: 11 Klassenzimmer, Sprachlabor, Fachräume für Chemie und Biologie. Zwei Lehrerzimmer!

1974:
In  31 Klassen unterrichten 48 Lehrer und 10 Religionslehrer 1008 Schüler.

1975:
14.Januar: Der 100. Geburtstag von Albert Schweitzer wird von der Schule in einer Feierstunde in der Johanneskirche begangen.
Die Festansprachen halten Oberstudiendirektor i.R Fritzmartin Ascher und
Studiendirektor Albert Bechtel.
Des Geburtstags von Albert Schweitzer wird jetzt jedes Jahr mit einer Veranstaltung in der Aula gedacht.  

Im Oktober 1975 veranstaltet die Schule mit Hilfe der Elternschaft
"Albert-Schweitzer Tage" u.a. auch mit einem Basar. Die Einnahmen sind für ein Behindertenheim und ein Alten- und Pflegeheim in Crailsheim bestimmt. 

1977
Mit dem Schuljahr 1977/78 beginnt die in Baden Würrtemberg verbindliche Reform der Oberstufe (Jahrgänge 12 und 13 ) mit erweiterter Fächerwahl und einem neuen System von Grund- und Leistungskursen nach Punkten.
Die ASG hat 1150 Schüler.

1979

September: Es wird der Neusprachliche Zug II eingeführt: Englisch ab Klasse 5, Latein ab Klasse 7 und FRanzösisch ab Klasse 9.

1980
Das Schuljahr 1980/81 hat 1255 Schüler in 43 Klassen.
Die mündliche Prüfung zum Abitur im Juni  bestehen alle 88 Abiturienten. 
Religionslehre war Wahlfach.

1981
Erster Choraustausch

April: zwischen den Chören der Worthington Senior Highschool und dem Albert Schweitzer Gymnasium. Eine Reihe von denkwürdigen Veranstaltungen in  Worthington und in Crailsheim! In Crailsheim war Musiklehrer Joachim Scharr in seinem Element.

die Zahl der Abiturienten ist 1981  auf über 100 gestiegen.

1982

Frau Studiendirektorin Isolde Matthes erhält am Stadtfeiertag das Bundesverdienstkreuz.
Nicht zuletzt war Ihre jahrelange Arbeit für die Städtefreundschaft und die Betreuung der Austausch-Schüler ein Grund dafür.
  

1985
Zweiter Chorbesuch aus Worthington

Juli: Nach fünfjähriger Pause  erfolgte im Sommer 1985 wieder ein Besuch des Chors der Worthingtoner Senior-Highschool in Crailsheim. Vier gemeinsame Auftritte mit dem Chor des Albert Schweizer Gymnasiums. Im Crailsheimer Programm war auch ein „Hexentanz“ der Tanzgruppe des Albert Schweizer Gymnasiums unter Sportlehrerin Lore Fach. Die selbstentworfenen Kostüme fanden besondere Aufmerksamkeit.

1986
Juli: Gegenbesuch des ASG-Chors in Worthington.
  

Armin Ziegler

 

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