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Crailsheim 1928
Bürgermeister
in Crailsheim  war der seit 1911 amtierende parteilose Friedrich Fröhlich, der 1921 für weitere zehn Jahre ohne Gegenkandidat wiedergewählt worden war.
Leiter der städtischen Betriebswerke (Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerk) war Gotthilf Lindenmeyer. Seit 1920 war Crailsheim an ein Stromnetz angeschlossen.
Reichsbahn (Crailsheim war stark durch sie geprägt:
Reichsbahn-Betriebsamt Crailsheim: Vorstand: Reichsbahnrat Alois Stark
Reichsbahn-Bauamt Crailsheim: Reichsbahnrat Karl Storr
Bahnmeisterei I: Leonhard Ruff, Bauinspektor
Bahnmeisterei II: Max Rau, Bauinspektor
Reichspost
Postamt Crailsheim: Postamtmann Julius Weinbrenner
Finanzamt Crailsheim
Vorsteher: Regierungsrat Adolf Hirschburger
Obersteuerinspektor Ludwig Krauth
Steuerinspektor Albert Schurk
Ärzte:
Dr. Magenau, Oberamtsarzt, Nachfolger von Dr. Bernhard Drachter.
Dr. Haug, Gustav, Bahn- und Postarzt, Krankenhausarzt.
Dr. Köhnlein, Georg
Dr. Königsberger, Max
Dr. Mülberger, Artur
Dr. Nienhold, Else
Zahnarzt Dr. Wolfsangel, Walter
Tierarzt Dr. Bontz, Rudolf, Ehmann, Georg
Kirchen
Die Stadt besaß eine evangelische Kirche, die Johanneskirche, eine Kapelle neben dem Rathaus, die katholische Kirche und die Synagoge. Die Methodisten hatten ein Gemeindehaus, die Altpietistische Gemeinschaft traf sich im Lokal in der Grabenstraße.
Dekan der Evangelischen Kirche war Lic. Friedrich Hummel, Pfarrer der katholischen Kirche war Dr. Julius Langhäuser.
Die israeelische Gemeinde hatte den Fabrikant Bertold Stein als Vorsitzenden, der Religionslehrer war Salli Silbermann und der Synagogenbetreuer Max Rosenfeld.
Lt. Volkszählung lebten 1925 196 Juden in Crailsheim, knapp 3 Prozent der Bevölkerung. Der Prediger der Methodistenkirche im Gemeindehaus in der Ludwigstraße 8 war Julius Straehle, sein Vertreter Heinrich Siegele. Der Gemeinschaftspfleger der Altpietisten war Missionar Ebinger.
Die Schulen
- Realschule mit Lateinabteilung bis zur 6 Klasse (10. Schuljahr.) in der Schulstraße 28. Wer das Abitur machen wollte - musste täglich nach Schwäbisch Hall fahren. Leiter wurde 1924 der Oberreallehrer Gustav Sigle, der zum Studiendirektor ernannt wurde. Die Lehrer: Studienrat Dr. Karl Kneile, Studienrat Dr. Georg Kröner, Oberreallehrer Karl Hofmann, Präzeptor Adolf Frey, Hilfslehrer Adolf Weiler. Schuldiener war Georg Veit.
- Evang.Volks- und Mädchenmittelschule, Kirchplatz, Rektor Johann Schumm.
- Evang. Volksschule, Leonhard-Sachs-Schule, Schönebürgstraße 28.
Rektor Johann Schumm.
Grabenschule, Grabenstraße 20
Katholische Volksschule, Schillerstraße 22, Leitung Oberlehrer Breitfeld.
- Gewerbeschule mit Handelsabteilung, Schönebürgstraße 33,
Gewerbeschulrat Franz Hermann.
- Frauenarbeitsschule, Spitalstraße 2,
- Kleinkinderschule, Spitalstraße 4, Kinderschwester Marie Köhler
- Landwirtschaftsschule, Spitalstraße 4, Leitung Landesökonomierat Hermann Schneider.
Quelle: Staatshandbuch Württemberg 1928)


 

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