Crailsheim-Zeitgeschichte eine Internetseite von Dr.rer.pol.Armin Ziegler gewünschte Kapitel bitte anklicken
Crailsheim-Zeitgeschichteeine Internetseite von Dr.rer.pol.Armin Zieglergewünschte Kapitel bitte anklicken

Die häufigsten Denk-Fehler bei Beschäftigung mit der Zukunft

 
- Die Unterschätzung des Beharrungsvermögens.

- Bei der Einschätzung von Veränderungen wird zu zeitig hohe Genauigkeit verlangt, wenn erst einmal „Mehr“, „Weniger“ und „Gleichbleibend“ reicht.


- Bei der Einschätzung des zeitlichen Eintretens einer Entwicklung wird von Anfang an mit zu genauen Festlegungen gearbeitet. Dabei reichen erst einmal Einstufungen wie kurz-, mittel- und langfristig. (Es ist sehr teuer und zeitaufwendig, von Anfang an sehr präzise zu sein.)

- Auch Innovationen mit Marktchancen brauchen Diffusionszeiten und werden erst von kleinen Pioniergruppen übernommen (dann von frühen Anwendern, frühen Mehrheiten, späten Mehrheiten und Nachzüglern). Diese Diffusionszeiten werden fast immer unterschätzt.

- Das Übersehen von Barrieren und Engpässen, die einer bestimmten Entwicklung entgegenstehen. Beispiel: Für die Durchsetzung des Elektroautos ist die Batterietechnologie noch immer eine wesentliche Barriere. Später wird der Service ein Engpass sein.

 - Gleichsetzung von technischer Möglichkeit mit Nachfrage.

 - Lineare Fortschreibung eines Trends. Missachtung von Lebenskurven,  Pendelbewegungen und Gegenreaktionen.

 - Wunschdenken und Vorurteile.

- Das Nichterkennen von etablierten Interessen, die meist sehr schwer zu überwinden sind.

- Prognosen erzeugen neue Einschätzungen von Entwicklungen.

- Unterschätzung der positiven und negativen Korrekturwirkungen von Prognosen, d.h. ihrer Beschleunigung und Bremsung von Entwicklungen.

- Die Beschäftigung mit der Zukunft wird nur als Frühwarnung nicht als Chancen-Erkennung verstanden. Veränderungen bringen nicht nur Risiken sondern gerade auch Chancen.
 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Armin Ziegler