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Armin Ziegler: Zukunftsgesetze

1. Die Zukunft ist nicht mit kalkulierbarer Sicherheit vorhersehbar. Das ist unabhängig von 
jeglichem Mittelaufwand.

 

2. Es ist aber in der Regel eine Kontinuität von der Vergangenheit über die Gegenwart in 
die Zukunft gegeben. Sie lässt Annahmen über Entwicklungen zu. Die müssen jedoch
permanent auf Veränderungen hin beobachtet werden.

 

3. Aus den Veränderungen entstehen Chancen und Risiken.

 

4. Die größten Unsicherheiten bei Aussagen über die Zukunft liegen in den Wirkkräften 
"unvorhergesehene Ereignisse“ und „menschliches Handeln.“

 

5. Technologische, wirtschaftliche und demographische Entwicklungen fallen mit ihren
teilweise langen Vorlaufzeiten fast immer in den Bereich der absehbaren Entwicklungen.

 

6. Für zahlreiche Entwicklungen gibt es Gesetzmäßigkeiten; wie Lebenskurven,
Verteilungskurven, Pendelbewegungen etc.

 

7. Die Unterschätzung des Beharrungsvermögens - der im Zweifel immer stärksten
Wirkkraft - ist die größte Fehlerquelle zeitlicher Prognosen.

 

8. Die Zukunft ist durch menschliches Handeln und Unterlassen wesentlich beeinflussbar.

 

9. Prognosen können menschliches Handeln beeinflussen - und dadurch zum Mittel von
Interessenpolitik werden.

 

10. Die Beschäftigung mit der Zukunft ist ein Lernprozess.
 

 

Die Sensibilisierung für die Zukunft entsteht durch Beobachtung von Annahmen über
zukünftige Entwicklungen und ihrer Diskussion. Dadurch verlieren auch unerwartete
Ereignisse ihren Schrecken.

 

 

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© Armin Ziegler