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Gemeinderat 1947

Es gab bei der Wahl am 7.12. 47 für die Gemeinderatswahl drei Listen: Eine gemeinsame von CDU und DVP, eine für die SPD und eine für die „Neuaufbauvereinigung der Kriegsgeschädigten“.

In den Gemeinderat kamen:
Für die CDU/DVP:
Friedrich Fach, Brauereibesitzer
Wilhelm Frank, Konditormeister
Ernst Schäffer, Glasermeister
Leonhard Schmieg, Metzgermeister
Julius Denneler, Oberlok.-Führer i.R.
Karl Queißner, Wagnermeister, Ingersheim
Friedrich Kreisel, Postassistent a.D., Altenmünster
Für die SPD:
Friedrich Bertsche, Oberrangiermeister
Karl Breitner, Telegraphenassistent
Karl Daurer, Arbeitsrichter
Ernst Mend, Oberwerkmeister
Johann Braun, Hausverwalter a.D.

Für die Neuaufbauvereinigung der Kriegsgeschädigten:

Fritz Krauß, Metzgermeister
Gottlieb Fink, Kaufmann
Karl Sehnert, Kaufmann
Georg Heißwolf, Landwirt, Altenmünster

Die erste Sitzung des neugewählten Gemeinderats fand schon am 18.12.47 statt. Nach Überreichung einer Grundsatzerklärung der SPD an Bürgermeister Schatz durch Herrn
Daurer - es wurde eine überparteiliche pragmatische, problemorientierte Arbeit gefordert -, wurden die Ausschüsse (Gemeinderatsabteilungen genannt) gewählt:

Erster stellvertretender Bürgermeister blieb Friedrich Fach, Karl Daurer wurde zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister gewählt, nachdem Herr Bertsche auf die Kandidatur zugunsten von Herrn Daurer verzichtete. Daurer übernahm den Vorsitz im wichtigsten Ausschuß, dem Verwaltungsausschuß, dem auch noch die Herren Fach und Kreisel angehörten..

 (Herr Daurer und Herr Frank bildeten auch den Ausschuß für Angelegenheiten der Volkshochschule. Am 24.12.47 gab Herr Daurer im Namen des Kuratoriums der Volkshochschule Crailsheim in einer Anzeige im „Zeit-Echo“ bekannt, daß die Volkshochschule im kommenden Semester eine Serie von Vorträgen über „Wissenschaftlicher Sozialismus“ mit Referenten aus Heilbronn halten würde.)

Am 13. März 1948 wurde Wilhelm Gebhardt mehrheitlich von den Crailsheimern zum Bürgermeister gewählt. Er erhielt den Vorzug vor den Mitbewerbern Fröhlich und Schatz. Im Bericht der Militärregierung wird das auf die starke Unterstützung durch die damals links orientierte SPD, die KPD und die Gewerkschaften zurückgeführt. Am 4. Mai 1948 übernahm Bürgermeister Gebhardt sein Amt.


 

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