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Geschichte I

Zeittafel zur Geschichte  Crailsheims bis 1900

(aus Werner Martin Dienel: Crailsheim Alt-fränkische Stadt an der Jagst, Kirchberg 2013;
S. 169 und andere.)

1136 In einem Gästeverzeichnis des Klosters Ellwangen wird Besitz in „Crowelesheim" angeführt.
1178 Urkunden bestätigen dem St.-Moritz-Stift in Augsburg Besitzrechte in Crailsheim.
1232 Erstmals Rittergeschlecht von Crailsheim erwähnt (Burg an der Jagst).


1289, 19. Juni, das Stift St. Moritz in Augsburg verkauft alle seine Rechte und Anteile am „oppidum Cröwelsheim" an die Grafen Ludwig VII. und Konrad IV.von Öttingen.

1310 Graf Konrad von Öttingen verfällt der Reichsacht, „oppidum Krawelsheim" als Reichslehen eingezogen.

1314 Der Edle Kraft Il. von Hohenlohe wird wegen seiner Verdienste von König Friedrich mit dem „opidum Kreylsheim" belehnt.

1316 Marktrecht bewilligt, 1329 bestätigt.

1379/80 Belagerung der Stadt, Abzug der Belagerer (Sage von der Bürgermeisterin und den „Horaffen").

1393 Bau und Weihe der Liebfrauenkapelle.

1398 Baubeginn der Johanneskirche (3. Kirchenbau an Stelle älterer Anlage), Turm, Chor, Sakristei, Schiff.

1399 Landgraf Johann der Ältere von Leuchtenberg verkauft Crailsheim (Schloß, Burg und Stadt, sowie Flügelau, Roßfeld, Werdeck, Bielries, Lobenhausen u. a.) für 26 000 Pfund Heller an die Burggrafen Johann und Friedrich von Nürnberg. Beginn der Epoche unter der Herrschaft der Hohenzollern.

1400 Gründung des Spitals „zum hl. Geist" auf der „Hospet" innerhalb der Stadtmauer.

1411 Spital vor die Stadtmauer verlegt.
Errichtung der Spitalkapelle, Stiftungen der Herren von Wollmershausen.

1418 Bau der Kreuzkapelle auf dem Kreuzberg (besteht bis 1650). 1440 Weihe der Johanneskirche mit acht Altären.

1441 Beginn der Wallfahrten auf den Burgberg.

1477 Neubau der Wolfgangskapelle am Siechenhaus (1797 abgebrochen). 1797 Bau einer steinernen Jagstbrücke.

1522 Mit Adam Weiß Beginn der Reformation in Crailsheim.

1545 Pestzeit, Gottesacker außerhalb der Stadt neu angelegt.

1553 Erstmals „Homaf" als Gebäck in der Bäckerordnung genannt. 1551 Stadt erwirbt die Herrenmühle.

1578 Vereinigung der Ämter Lobenhausen, Anhausen und Crailsheim zum Oberamt Crailsheim.

1579 Bau der Gottesackerkirche.

1607 Crailsheim erhält neue Stadtverfassung.

1622 Stadt verkauft Bürgerstube, erwirbt neues Rathaus.

1643 Blitz zündet im Turm der Johanneskirche,
1645 Neubau mit welscher Haube und Laterne.

1688 Bau des „Freitag'schen Hauses" (Fachwerkgiebel) am Schloßplatz.

1689 Errichtung einer Posthalterei (Kaiserliche Reitpost zwischen Nürnberg und Heilbronn).

1717 Bau des Stadtturmes am Rathaus (höchstes Reformationsdenkmal). 1726 Plan zur Gründung einer Universität in Crailsheim.

1772 Anlegung der unteren Vorstadt an der Haller Straße.

1783 Erste Synagoge in der Kupfergasse.

1792 Abdankung des Markgrafen Karl Alexander von Brandenburg-Ansbach, Rechtsnachfolger wird König Friedrich Wilhelm 11. von Preußen. Dadurch wird Crailsheim preußisch.

1806 Franzosen in Crailsheim, Brandenburg-Ansbach fällt an Bayern - Crailsheim wird bayrisch.

1810 Bayern tritt Stadt und Amt Crailsheim an das Königreich Württemberg ab - Crailsheim wird württembergisch.

1812 Beginn des Abbruchs der Vorwerke und Stadttore - zunächst „Unteres Tor" (1822 Durchgang am „Ziegeltor", 1825 „Spitaltor",1835 Turm des „Spitaltores",1842 „Ziegeltor").

1826 Gründung des Gesangvereins „Liederkranz"

1830 Neuerrichtung des Schützenkorps „Bürgerwache".

Die Einwohnerzahl der Stadt beträgt etwa
3000 Personen.

1840 Gründung der Realschule (1903 mit Lateinschule vereinigt).

1841 Gründung des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins und des Gewerbevereins. Zur Feier des 25jährigen Regierungsjubiläums von König Wilhelm I. von Württemberg.
 Durchführung des ersten Landwirtschaftlichen Bezirksfestes (ab 1901 „Fränkisches Volksfest").

1843 Erste Industrie-Ausstellung

1846 Beteiligung an der Industrieausstellung in Hall

1863 Einweihung des Synagogen-Neubaus der isrealitischen Gemeinde..

1866 Preußische Truppen besetzen Crailsheim. Crailsheim wird preußisch.

Gründung der Volksbank. Eröffnung der Jagsttalbahn (Goldshöfe-Crailsheim).

1867 Eröffnung der Kocherbahn (Schwäbisch Hall-Crailsheim; 1869 Tauberbahn: Crailsheim­Mergentheim; 1875 Bayerische Bahn: Crailsheim-Ansbach).

1867 Gründung der Gewerbebank

1873 Bau des Gaswerkes.

1874 Übergabe der neuen Jagstbrücke.

1880 500jährige Jubelfeier zur Erinnerung an die „Errettung" Crailsheims (1380), „Stadtfeier".

1884 Gründung der Oberamtssparkasse.

1888 Bau der katholischen Stadtpfarrkirche „St. Bonifatius".

1919 Einrichtung der Elektrizitätsversorgung.

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