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Jagst
Nur wenige Kilometer voneinander entfernt entspringen der Kocher und die Jagst dicht beieinander in der Nähe von Aalen im Ostalbkreis und münden fast nebeneinander bei Bad Friedrichshall in den Neckar.

„(Jaxt), rechter Nebenfluß des Neckars in Württemberg, entspringt in den Ellwanger Bergen, fließt anfangs in nördlicher und nordwestlicher, zuletzt in südwestlicher Richtung, bildet auf einer Strecke die Grenze zwischen Württemberg und Baden und mündet nach einem Laufe von 195 km bei Jagstfeld. Nach ihm ist der Jagstkreis benannt, einer der vier Regierungsbezirke Württembergs,
der auf 5141 qkm im Jahr 1900: 400,126 Einwohner
(77 auf 1 qkm) zählte (darunter 269,930 Evangelische, 126,260 Katholiken und 2990 Juden) und hat  Ellwangen zur Hauptstadt.“
(Meyers Großes Konversations-Lexikon - Sechste Auflage 1905-1909)

Bei Hochwasser steigt die Jagst um etwa 2 m; der höchste Stand am 28./30. Juli 1789 war 3,47 Meter  über dem mittleren Stand. Dabei überschwemmte sie ein stattliches Gebiet, im breiten Jagsttal zwischen Stimpfach und Crailsheim in einer Breite von 600 Meter.
Talaue nennt man diese Überschwem­
mungsgebiete. Damit der Fluss nicht die Ackererde mitnimmt, hat man dort fast nur Wiesen, die den Boden festhalten. Auf den Wiesen läßt der Fluß sogar Schlamm und Sand, manchmal auch Geröll zurück.
 „Heimatbuch“, Crailsheim,1928

Das Wasser der Jagst fließt über den Neckar in den Rhein.


 

Wikipedia :
„Die Jagst ist ein Mittelgebirgsfluss im Norden Baden-Württembergs. Zusammen mit dem Kocher und der Enz zählt sie zu den drei größten Nebenflüssen des Neckars. Nach der Länge nimmt sie unter ihnen mit 190,2 Kilometern[2] nominell[5] den ersten Rang ein. Das Tal der Jagst, das insbesondere am Mittellauf einen ausgesprochen ländlichen Charakter hat, gilt als landschaftlich reizvoll. Nivellierende Maßnahmen wie Gewässerausbau, Begradigungen oder Flurbereinigungen haben das Landschaftsbild an der mittleren und unteren Jagst weniger stark verändert, als es oft in Flusslandschaften von Flüssen vergleichbarer Größe zu beobachten ist. Diese Eigenschaften machen sie aus landschaftspflegerischer Sicht von Interesse. Die Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Biotoptypen sowie der relativ geringe Anteil von Siedlungs- und Verkehrsflächen und das damit verbundene hohe Entwicklungspotential verleihen der Jagst und ihrem Tal aus naturschutzfachlicher Sicht erhöhte Bedeutung. Klein- und Kleinststädte, die ein weitgehend mittelalterliches bis frühneuzeitliches Stadtbild bewahrt haben, prägen das Jagsttal ebenso wie zahlreiche Burgen und Schlösser auf den Bergspornen über dem Tal sowie die abschnittsweise recht häufigen Mühlen, die den Fluss säumen.“

Radwanderweg
der Kocher-Jagst-Radweg zählt zu den beliebtesten Radtouren in Deutschland. Einen Fluss hinunter und den Zwillingsfluss wieder hinauf, 332 Kilometer Radweg im Rundkurs mit wenigen Steigungen, größtenteils abseits der Straßen durch eine wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft: Das ist einmalig und wurde 2014 mit 4 von 5 möglichen Sternen vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) ausgezeichnet.

Der Radweg führt durch Hohenlohe, das Land der Burgen und Schlösser, und das Heilbronner Land, Deutschlands 1. Rotweinregion. Entlang an Weinhängen und durch Wiesen und Wälder radeln Sie von der Quelle bis zur Mündung und umgekehrt. Oft im Blick: die namensgebenden Flüsse. Hübsche Dörfer und historische Altstädte laden während Ihrer Radtour zum Verweilen ein.

 Bücher
im Baier Verlag, Crailsheim

Mattern, Hans:
- Das untere Jagsttal
- Das Jagsttal von Crailsheim bis Dörzbach
- Das obere Jagsttal
- Naturschutzgebiete und Naturdenkmale im Altkreis Crailsheim
 

 

 

 

 

 

 

 

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