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September 1944 – Kriegsdienst statt Schule
Aus der Gemeinderatssitzung am 7. September 1944

Von den 12 noch in Crailsheim befindlichen Ratsherren - zwei befanden sich bei der Wehrmacht - nahmen 6 an der Sitzung teil, vier fehlten entschuldigt und zwei blieben unentschuldigt fern. Geleitet wurde die Sitzung von Bürgermeister Fröhlich, protokolliert hat sie der stell­vertretende Ratschreiber Gebhards, von der Stadtverwaltung waren bei sie be­treffenden Punkten anwesend: Direktor Lindenmeyer, Stadtbaumeister Kiederlen, Stadtoberinspektor Reinthaler.

Bekanntgegeben wurden die sogenannten Dringlichkeitsentschließungen des Bürgermeisters, die ohne vorherige Diskussion im Gemeinderat getroffen wur­den, fast ausschließlich Personalangelegenheiten.

Wichtig war der Fortgang der beschlossenen Ansiedlungs­maßnahmen für Umsiedler, die Entlastungen für die Arbeitskräftesituation brin­gen sollten. Dazu war in der Sitzung am 8. Juni 1944 vorgesehen worden, in die ehemalige Synagoge Wohnungen einzubauen und eine Reihe von Wohnbaracken auf der Grundlage einer dazu zu gründenden Gesellschaft zu erstellen. Dazu war es noch nicht gekommen.

Für die Stadtverwaltung und für die Fa. Speer & Gscheidel waren unverhofft je 20 englische Kriegsgefangene angekündigt, für die nun wieder die Synagoge zur Unterbringung vorgesehen wurde. Sie waren zwar noch nicht eingetroffen, aber die Synagoge sollte weiterhin für beschäftigungsbereite Kriegsgefangene freigehalten werden. Die Grundstücksfragen für den Barackenbau blieben un­geklärt, da es einen Einspruch der Umsiedlerorganisation gab. Außerdem hatte die Reichsbahn, die überraschend 50 Kriegsgefangene für Bahnbauarbeiten er­hielt, einen vorgesehenen Barackenplatz beansprucht. Drei der Umsiedlerfamilien waren aber schon eingetroffen, die im alten jüdischen Gemeindehaus unterge­bracht worden waren. Es musste neu geplant werden.

Kirchengemeinderatssitzung der Evang. Johanneskirche am 11. 9. 1944

Wenn es dringende Angelegenheiten gab, dann erfolgte die Information der Kirchengemeinderatsmitglieder informell telefonisch oder mündlich durch De­kan Matthes.1944 fand nur eine Sitzung des Gesamt-Kirchengemeinderates statt,
der zu diesem Zeitpunkt aus 20 Personen bestand, nämlich aus 15 Crailsheimern und 5 Ingersheimern. Anwesend waren 8 Kirchenräte aus Crailsheim und 5 aus Ingersheim. Eröffnet wurde die Sitzung durch Dekan Matthes mit einer Fürbit­te für Führer und Volk, Wehrmacht und Heimat, Einberufene und (nicht les­bar) sowie Trauernde der Gemeinde, Kirchengemeinde und Kirche. Das (schwer lesbare) handschriftliche Protokoll schrieb Dekan Matthes. Es ist im Archiv der Johanneskirche vorhanden.

Zur Sprache kamen diese Punkte.

- Verlängerung der Amtszeit von Kirchenpfleger Georg Leiberich (dessen Vertretung auch immer durch seine Frau gegeben war).

- Der detaillierte Haushaltplan mit dem Steuerbeschluss für 1944. Wobei es offenkundig war, dass die Kirchensteuern nicht ausreichen würden und sehr gespart werden müsste.

- Der Anstellungsvertrag für die Kirchenhelferin Margarete Zeuner (später uns als Schwester und Oberin im Diakonissenhaus in Schwäbisch Hall be­kannt).

- Ein Kirchenaustritt wurde mit Bedauern bekannt gegeben.
- Informiert wurde über die Imprägnierung der Kirchengebäude mit Flammenschutzmitteln und über eine - aber reparierte - Beschädigung der Orgel.

- Die schon länger veranlasste Sicherung der unter Denkmalschutz stehenden Baudenkmale war noch immer nicht abgeschlossen. Nur das Denkmal der Ursula v. Braunschweig war nicht nur umbrettert, sondern auch ummauert. Es fehlten Bausteine.

- Unter sonstigen Luftschutzmaßnahmen wurde auch von einer Schulung des Selbstschutztrupps der Johanniskirche berichtet. Ihm gehörten die Hausbe­wohner des Dekanats- und des Pfarrhauses an, aber auch Bäckermeister Baier. Die Belehrung nahm Rudolf Täschner vor.

- Im Dekanatshaus sollte auf Veranlassung der Stadt eine Notwohnung unter dem Dach eingebaut werden.

- Deutlich fiel ein Angriff gegen die Crailsheimer SA aus, die im Februar bei einem Begräbnis vor dem kirchlichen Teil abzog.

-   Ganz scharf formuliert war der letzte Punkt mit dem Titel "Haltung des HJ-Bannführers Bechthold". Im Protokoll:

„Der Vorsitzende trägt vor: Der HJ-Bannführer Bechthold hat am 11. Juni 1944 vor HJ-Führern eine Hetzrede gegen die kath. u. evang. Pfarrer als „Pfaf­fen" gehalten und keinen Zweifel daran gelassen, dass HJ-Führer nicht der Kirche angehören sollten. Der Vorsitzende hat  die darauf anstehende Zusammenkunft des Feldbischoffs D. Dohrmann, des Wehrkreisdekans Schieberen, des Herrn Oberst Fruhner und des Herrn NS-Führungsoffiziers Oberleutnant Weißer vom Flugplatz im Stadtpfarrhaus benutzt, um Beratung zu (er)bitten. Herr Oberst Fruhner hat sich hierbei angeboten, wegen der Äußerungen des Bannführers mit dem Kreisleiter zu sprechen.


Schanzeinsatz am Westwall

Am 30. August 1944 erließ Hitler einen „Befehl über Verteidigungsbereit­schaft des Westwalls." Konkret hieß es: „Der Ausbau ist mit den Mitteln eines Volksauf­gebotes durchzuführen. "

Zusätzliche Arbeitskräfte mussten die unmittelbaren Nachbargaue stellen. Der Gau Baden-Elsaß sollte diese Arbeitskräfte aus dem Gau Württemberg bekom­men.

Am 1. September 1944 erfolgte noch eine Anweisung zusätzlich über die Reichsleitung der NSDAP an die Gauleiter: „Die Gauleiter sind verpflichtet, alle Mittel einzusetzen, damit der Stellungsbau in kürzester Frist durchgeführt werden kann. "

Woher diese Arbeitskräfte des „Volksaufgebotes" kommen sollten, stand nicht in dem Befehl. Von Hitlerjugend war nicht die Rede. Anscheinend war das den Gauen selbst überlassen. Hier wurden, da es nach einem befristeten Einsatz aussah, zuerst die Behörden und Dienststellen „durchgekämmt".

Das erste prominente „Opfer" in Crailsheim war Stadtinspektor Gebhardt. Bürgermeister Fröhlich ließ darüber am 11. September ein Protokoll für den Gemeinderat verfassen, aus dem hervorging, dass dies eine Dienstverpflichtung im Rahmen einer Anordnung des Gauleiters vom 10.September sei, die durch den Kreisleiter erfolgte. Gebhardt musste sich schon am 12. September bei der Kreisleitung zum Abtransport einfinden. Zum Stellvertreter als Leiter der Bürgermeisterkanzlei wurde Stadtoberinspektor Reinthaler neben seinen ande­ren Tätigkeiten bestellt.


Der offizielle Befehl zum Einsatz der Hitlerjugend kam am 16. September durch einen Erlass des Reichsministers des Inneren an die Reichsverteidigungs-kommissare. In Crailsheim erfuhr die Öffentlichkeit davon - und über die Umstände - durch einen Artikel in der „Hohenloher Zeitung" vom 20. September. Der Einsatz der Crailsheimer Hitler­jungen vor Ort erfolgte ab 23. September 1944.

Arbeitseinsatz der Volksschüler

Auch Dreizehnjährige kamen in der letzten Phase des Krieges zum Arbeits­einsatz, das geht aus dem Klassenbuch einer Crailsheimer Mädchen-Volks­schulklasse hervor. Die „Hohenloher Zeitung" berichtete erst am 10.Oktober 1944 darüber. Der Einsatz erfolgte jedoch bereits am 12. September, kurz nach Schulbeginn. Dümmlich mutet eine Art entschuldigender Satz im Artikel an: „Es sei deshalb auch daran erinnert, dass noch vor nicht allzu langen Jahren in verschiedenen Gegenden unseres Landes das achte Volksschuljahr überhaupt noch nicht üblich war."

Der Artikel hatte diese Überschrift:
Das achte Schuljahr arbeitet

Von der Bewährung und Betreuung der ältesten Volksschüler

„Der totale Kriegseinsatz stellt nun auch die Schüler der achten Volks­schulklassen vor gänzlich neue Aufgaben. Es entspricht den Forderungen unse­res ernsten und harten Kriegsalltags, dass unsere Jungen und Mädel zu kriegs­wichtigen Arbeiten herangezogen werden, soweit es ihren Kräften zuträglich ist....

Die Jungen und Mädel der achten Volksschulklassen, die jetzt vom Volks­schulunterricht beurlaubt sind, sollen und werden weitgehend gleich den Be­trieben und Berufen zugeführt, in denen sie dann ihre Berufsausbildung beginnen können. Die Berufsberatungen der Arbeitsämter sind angewiesen, dieser Ab­sicht, soweit nicht wichtigere Kriegseinsätze in anderen Berufen augenblicklich vorgehen, auf jeden Fall Rechnung zu tragen. Die Grundsätze der Berufsauf­klärung und Berufsnachwuchslenkung sind auch hier für die zuständige Dienststelle verbindlich....

Gesunde und tüchtige Jungen und Mädel sollen möglichst in landwirtschaft­liche Berufe kommen. Der Landdienst der Hitler-Jugend hat sich zum Ziel ge­setzt, solche Jungen und Mädel aus der Stadt wieder aufs Land zu bringen und sie auf den Beruf des Bauern und der Bäuerin vorzubereiten. Für die Jugendli­chen der achten Volksschulklassen ist eine Gesamtarbeitszeit von 36 Stunden in der Woche festgelegt. Die Jugendlichen dürfen aber täglich nicht länger als 6 Stunden arbeiten.... Freizeit und Erfüllung des gesetzlichen Dienstes im Jung­volk und bei den Jungmädeln muss gewährleistet werden."

Überfüllte Klassen und Lehrermangel in der Crailsheimer Oberschule

Das Schuljahr 1944/45 begann am Freitag, dem 1. September 1944. Der Unterricht musste in übervollen Klassen erteilt werden. Die Zahl der Schüler und Schülerinnen:

Klasse 1 = (5. Schuljahr) = 85 Schüler in 2 Klassen,

Klasse 2 = 58 Schüler,
Klasse 3 = 55 Schüler,
Klasse 4 = 54 Schüler,

Klasse 5 = 48 Schüler,
Klasse 6 = 35 Schüler,
Klasse 7 und 8 (gemeinsamer
Unterricht), mit einer Ausnahme sind es nur noch Mädchen =12 Schüler.

Eine Auswertung des Klassenbuchs der Klasse 3 (7. Schuljahr) zeigt die Ver­teilung der Stundenzahl pro Fach, obwohl es in der Praxis durch Lehrerausfall und Fliegeralarm immer Verschiebungen gab:

Deutsch 4; Mathematik 4; Englisch 3, Latein 3; Geschichte 2; Biologie 2; Erdkunde 1; Zeichnen 2; Musik 1; Turnen 1; Religion 1.

Der Normalunterricht
war 5 Stunden pro Tag, am Sonnabend 4, wobei es durch Verschiebungen nicht jeden Tag die volle Stundenzahl, andererseits es auch schon einmal 6 und 7 Stunden gab. Außerdem wurde in dieser Klasse beim Deutsch-; Mathematik- und Englisch-Unterricht die Klasse geteilt.


Generell wurde der Unterricht häufig durch Luftlagewarnungen unterbro­chen, und zwar schon vor der öffentlichen Luftwarnung, um den Schülern noch die Möglichkeit zu geben, zu Hause den Luftschutzraum aufzusuchen oder aus der Stadt herauszugehen. Wenn nachts öffentliche Luftwarnung oder Flieger­alarm war, durften die Schüler eine Stunde bei längeren Alarmen auch zwei Stunden später kommen. Für die im Schanzeinsatz befindlichen Schüler ab Klasse 5 begann der Schul­unterricht erst ab Anfang November wieder.

Unterrichtet haben im Schuljahr 1944/45: Studiendirektor Gustav Sigle, Stu­dienrat Alfred Baitinger, Oberpräzeptor Karl Burkhardt, Oberstudienrat Isidor Fischer, Oberreallehrer Karl Hofmann, Studienassessorin Isolde Matches, Stu­dienrat Oswin Mutschier, Studienrat Siegfried Pfauth, Oberstudienrat Joseph Vogt, Studienrätin Dr. Elise Walter, Reallehrer Adolf Weiler.

Ernährungslage

Eine Erklärung vom Reichsernährungsministerium wurde zum „6. Kriegs­erntedanktag" am 30. September 1944 in der „Hohenloher Zeitung" veröf­fentlicht. In ihr wurde herausgestellt, dass nun nur noch die Erträge der heimi­schen Landwirtschaft zur Verfügung stehen, dass aber trotz aller Schwierigkei­ten die Verhältnisse keineswegs den katastrophalen von 1918 auch nur annä­hernd gleichen. Die erwartete Ernte wurde mit „Mittelernte" bezeichnet.

Es hieß aber doch, dass die Brotrationen geringfügig gesenkt werden mussten, die Schlachtgewichte der Schweine zur Futtereinsparung vermindert und die Ferkelzahlen verringert wurden. Der dadurch vorübergehend stärkere Fleisch­anfall sollte die Reduzierung der Fett-Zuteilung kompensieren. Zur Stärkung der Futterbestände musste auch die Bierherstellung gesenkt werden, ebenso die Herstellung von Ersatzkaffee. Zucker für die Herstellung von Kuchen könne den Bäckern und Konditoreien nicht mehr zugeteilt werden, um die Haushalts­rationen aufrecht erhalten zu können.

Die Schraube wird weiter angezogen

- Die Quote für die zusätzliche Bereitstellung von Personal für die Wehr­macht ist für September auf 400.000 Mann festgesetzt. Die Luftwaffe soll 100.000 Mann für das Heer freigeben, die Rüstungsindustrie soll 50.000 bisher „unabkömmlich" gestellte Facharbeiter freigeben und das Heer den hauptsächlichen Rest aus Verwaltungsstellen „auskämmen".
- Es erfolgte die Aufstellung eines Flakwaffenhelferinnenkorps aus aktiven oder gedienten Angehörigen des weiblichen Arbeitsdienstes. Ein Einsatz an Waffen war nicht vorgesehen.

- Die Verordnung über die 60-Stunden-Woche wurde im Reichsgesetzblatt verkündet.
„In allen Betrieben und Verwaltungen, in denen es der Arbeitsan
fall und die Produktionslage bedingen, ist ab sofort die regelmäßige Arbeits­zeit von 48 Wochenstunden um 12 Arbeitsstunden wöchentlich zu erhöhen.... Die regelmäßige Arbeitszeit der Frauen und der Jugendlichen über 16 Jahren ist nur um 8 Überstunden wöchentlich zu erhöhen."

Meldungen aus Crailsheim

- In den Zeitungsberichten über die Aktivitäten des HJ-Bannes Hohenlohe (Kreis Crailsheim) taucht der Name des bisherigen Bannführers Bechthold nicht mehr auf. Befehle unterschreibt erneut ein k-Bannführer, und zwar Ober­scharführer Finkbeiner. An der BdM-Führerinnen-Tagung am Sonntag, dem 10. September, nimmt kein vorgesetzter Bannführer teil. Die Politrede hält der Kreisleiter Hänle. Die Bannmädelführerin Elisabeth Paschke verabschie­det die Leiterin des BdM-Werkes „Glaube und Schönheit", Hauptgruppen­führerin Male Schuhmann, und führt ihre Nachfolgerin, Gruppenführerin Hanne Hartmann, ein.

In der Arbeitsbesprechung steht der totale Kriegseinsatz im Vordergrund. Als Aufgaben werden aufgezählt: Lazaretteinsatz, Haushalthilfe, Sammelaktionen, Einsatz in den Volksschulklassen, Luftschutzein­satz, Landdienstwerbung und Kriegsbetreuungsdienst.

- Von den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen der Banndienststelle traten meh­rere ihre Kriegsdienstverpflichtung zum Werkseinsatz im Boschwerk in Crailsheim an.

- Der Jahrgang 1928, damals 15- und 16jährig, wurde nochmals aufgefor­dert, sich freiwillig zur Wehrmacht oder zur Waffen-SS zu melden. (Was meist bereits erfolgt war, denn hiermit war noch immer verbunden, sich zu einem bestimm­ten Truppenteil melden zu können.)

- In der Chronik der katholischen Kirche St. Bonifatius heißt es: „Die Pfarrbücher mussten aus der gefährdeten Stadt in Sicherheit gebracht wer­den; die abgelegene Mittelmühle bei Westgartshausen war hierfür eine geeig­nete Stätte."


- Der Einsatz von ausländischen Arbeitskräften und Kriegsgefangenen in der Landwirtschaft lag im Kreis Crailsheim bei 64 Prozent der eingesetzten Ar­beitskräfte.


- Am 26. September wurden erstmalig in der „Hohenloher Zeitung" die Na­men einer Reihe von Verdunklungssündern in einer amtlichen Anzeige und ihre Geldstrafe veröffentlicht. Die Maßnahme war vorher bekannt gemacht worden. Trotzdem löste es eine Welle der Verärgerung über das „an den Pran­ger stellen" aus, was wiederum zu einem Leitartikel auf der Lokalseite am 28. September führte: " ... dass es sich nicht um eine leere Drohung handelt, dass die örtliche Luftschutzleitung Ernst macht und dabei ohne Ansehen der Person verfährt. Die Volksgenossen müssen sich auch darüber klar sein, dass die stren­ge Verdunklungskontrolle keine polizeiliche Schikane bedeutet, mit der die Bewohner belästigt werden sollen...."

Luftkrieg im September 1944

Nach dem Krieg gaben Bürgermeister Fröhlich und Polizeileiter Hilscher in Berichten Beispiele für die Häufigkeit des Fliegeralarms. Sie führen beide z.B. für den 28. September an: viermal „öffentliche Luftwarnung" (Voralarm) und zweimal „Fliegeralarm".

Bekannt sind sieben Wochentage, an denen die Schüler später in die Schule kommen durften. An sieben Wochentagen fällt der Schulunterricht ganz oder teilweise wegen öffentlicher Luftwarnung oder Fliegeralarm aus.

In Stuttgart fand am 9. September der schwerste Angriff des Jahres 1944 statt. Es gab 957 Tote. Ein Zug der Crailsheimer Feuerwehr leistete in Stuttgart Hilfe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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